Demo gegen Fremdenfeindlichkeit

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Um gegen Fremdenfeindlichkeit ein Zeichen zu setzen hatte sich Marion Schneid zur Demo des Netzwerks gegen Gewalt und Rassismus Ludwigshafen-Vorderpfalz auf dem Rathausvorplatz eingefunden, die anlässlich des 15jährigen Jubiläums des Netzwerks stattfand. CDU-Stadträte, CDU-Ortsvorsteher und CDU-Mitglieder verstärkten die CDU-Gruppe unter den rund 200 Zuhörern der Eröffnungsveranstaltung.

151025ms-demo8466Oberbürgermeisterin von LU Dr. Eva Lohse (2. v. li. am Banner) an der Spitze des Demonstrationszuges durch LudwigshafenOberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse lobte den Einsatz des Netzwerks, das ein Klima in der Stadt geschaffen habe. „in dem die Saat des Rechtsradikalismus und der Fremdenfeindlichkeit nicht aufgeht.“ Die Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte in Ludwigshafen in der letzten Woche bezeichnete sie als „Randphänomen“. Die Ankunft der vielen Flüchtlinge stellten für Stadt und Bürger eine Herausforderung dar, die sie jedoch großartig bewältigt hätten. Ludwigshafen sei eine tolerante und weltoffene Stadt in der rechtsradikale Agitation keinen Platz habe.

Verdi-Geschäftsführer Jürgen Knoll warnte vor Haßpredigern aus der Pegida-Bewegung, meinte aber wie die Oberbürgermeisterin, dass Deutschland und Ludwigshafen die Flüchtlingskrise bewältigen könnten.

Inzwischen hatten sich weitere Teilnehmer zu der Veranstaltung eingefunden und so formierten sich ca. 400 Demonstranten zu einem Zug durch die Innenstadt Ludwigshafens und zu weiteren Kundgebungen.