Halberg: Solidarität mit Belegschaft

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„Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Halberg Maschinenbau sowie den Belegschaftsvertretern gilt unsere uneingeschränkte Solidarität. Für die 255 Menschen, die wohl ihren Arbeitsplatz verlieren, muss im Rahmen der Standortschließung das für sie Beste herausgeholt werden“, erklären CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid und der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Torbjörn Kartes. „Im Klartext heißt dies: Es muss ein Regelwerk geschaffen werden, das dem in Deutschland geltenden Standard gerecht wird. „Ganz besonders gilt unser Augenmerk den derzeit 17 Auszubildenden. Es muss alles daran gesetzt werden, diesen jungen Menschen eine Perspektive zu vermitteln und eine Beendigung der Ausbildung zu ermöglichen.“

Schneid und Kartes weiter: Die Entscheidung des Flowserve-Konzerns ist nach wie vor nicht nachvollziehbar. Sie macht nur Sinn, wenn schon bei Übernahme klar war, früher oder später den Standort Ludwigshafen aufzugeben. Wer hier falsch gespielt hat – diese Frage, ist für Außenstehende nicht zu beantworten. Gerade weil aber die Belegschaft durch Lohn- und Gehaltsverzicht entscheidend zu den in jüngerer Vergangenheit getätigten Investitionen mit beigetragen hatte und die Signale auf die Zukunftsfähigkeit des Standortes schließen ließen, ist die Enttäuschung und Verärgerung der Belegschaft verständlich. Für die jetzt zu treffenden Regelungen, Vereinbarungen und Sozialpläne müssen die in Deutschland maßgebenden Standards eingehalten werden. Unser Arbeitsrecht und die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft setzen hier einen strikt einzuhaltenden Rahmen.
Besonders den Auszubildenden des Unternehmens muss möglichst nachhaltig geholfen werden. Alle Beteiligten, insbesondere das Management, fordern wir auf, hier tragfähige Lösungen zu schaffen. Vorrangiges Ziel ist es, den jungen Menschen die Beendigung ihrer Ausbildung zu sichern. Vor dem Hintergrund des sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangels, wäre es volkswirtschaftlich grob fahrlässig, dieses Potential an qualifizierten Kräften nicht zu sichern. “Hier müssen alle an einem Strang, in eine Richtung ziehen. Es kann nicht sein, dass am Ende diese jungen Menschen ohne konkrete Perspektive auf der Straße stehen“, so Schneid und Kartes abschließend.