VIDEO: Digitales Smart Camp an der Anne-Frank-Realschule plus

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Jugendliche allen Alters verbringen ihre Freizeit mehr und mehr mit Surfen, Smartphones, Tablets und Social Media. Auch die sozialen Kontakte werden heutzutage in immer größerem Maße über Facebook, Whatsapp oder andere Messengerdienste gepflegt. Nicht nur darum gewinnt auch digitales Lernen und der Umgang mit dem Internet im Schulunterricht stetig an Bedeutung.

Gerade der Einsatz dieser Technologien kann Schüler und Lehrer zu neuen Lernmöglichkeiten und neuer Motivation verhelfen. Dies soll auch durch die Smart Camps der BG3000 gefördert werden.

Bei den Smartcamps wird den Schülern zum einen der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet, Social Media Plattformen und anderen Informationsangeboten näher gebracht. Zum anderen können sich Schüler in den SmartCamp-Workshops über neue Berufsmöglichkeiten wie Youtubing, Instagramming, Podcasting und weitere digitale Veröffentlichungsformen informieren und im Praxisteil selbst solche Inhalte erstellen.

Beim SmartCamp in der Anne-Frank-Realschule Plus in Ludwigshafen waren neben der Initiatorin der BG3000, Simone Stein-Lücke, auch die Leiterin des Jugendschutzes der Firma Google, Sabine Frank, Schulleiter Dieter Baust, sowie die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner, als Schirmherrin des SmartCamps, und mit der Landtagsabgeordneten Marion Schneid, OB-Kandidat Dr. Peter Uebel und Bundestagskandidat Torbjörn Kartes, weitere Vertreter der CDU vor Ort. Gemeinsam schauten Sie sich die Abläufe des Smartcamps genauer an, richteten einige Worte an die rund 110 teilnehmenden Schüler und tauschten ihre Erfahrungen und Ideen zur Digitalisierung des Unterrichts aus.

In den Redebeiträgen und der anschliessenden Pressekonferenz standen insbesondere die Perspektiven des digitalen Lernens, die Erfahrungen mit neuen Technologien im Unterricht, aber auch die Problematik der mangelnden technischen Ausstattungen der Schulen und die nötigen Anpassungen der Lehrerausbildung im Fokus.

Bei den Workshops wiederum wurden die Schüler u.a. von dem bekannten Youtuber „Julez“, als auch von weiteren Internetprofis, in die Theorie des viralen Marketings und die Produktion multimedialer Inhalte eingeführt. Im Praxisteil hatten sie dann die Möglichkeit, selbst Podcasts, Videos und andere virale Medien zu erstellen. Dies wurde natürlich mit Begeisterung angenommen.

Im Dialog zwischen den Beteiligten wurde klar, dass der Einsatz neuer Technologien, sowohl im Unterricht, als auch bei der Lernmotivation, nicht wie bislang aufgefasst nur störend, sondern auch förderlich wirken kann und der Einsatz dieser Möglichkeiten dringend erweitert werden sollte. Hierzu ist natürlich auch die Bereitstellung finanzieller Mittel für die Anschaffung von technischen Geräten und die Kompetenzerweiterung beim Lehrpersonal notwendig.

Es bedürfe dazu einer breiteren politische Unterstützung bei der Finanzierung durch Bund und Land und eines erweiterten Engagements aus der Wirtschaft, um den Schulunterricht langfristig noch digitaler machen zu können. Dies sei u.a. für die zukünftige Berufskompetenz, als auch für die Bildungsgleichheit wichtig.