Neujahrsempfang von Maria Böhmer mit dem französischen Botschafter Philippe Etienne in Mutterstadt

Empfehlen und Teilen:

Ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft stand der Neujahrsempfang von Staatsministerin im Auswärtigen Amt Prof. Dr. Maria Böhmer MdB mit Ehrengast Philipp Etienne, Botschafter von Frankreich, der trotz der Terroranschläge in seinem Land der Einladung ins Palatinum in Mutterstadt gefolgt war.

Marion Schneid sagte im Anschluss an die Feier: „Die terroristischen Anschläge waren für uns alle ein Schock. Ich bin froh dass der französische Botschafter trotz dieser Tragödie zum Neujahresempfang gekommen ist. Seine Rede hat mich sehr bewegt.
Der Terrorismus betrifft uns alle. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir in unseren Schulen die Werte der Demokratie so vermitteln, dass sie von den Schülern angenommen werden.“

150119mb-pe-pub6213Philippe Etienne Botschafter von Frankreich in DeutschlandIn seiner Rede sprach Philippe Etienne, Botschafter von Frankreich in Deutschland, bewegende Worte über die schrecklichen Ereignissen in seinem Land zu Beginn des Jahres: „Das neue Jahr hat für uns mit großer Trauer begonnen. Frankreich wurde ins Herz getroffen. Unsere Grundwerte wurden auf barbarische Weise verletzt.“ 17 Menschen seien ermordet worden – Journalisten, Polizisten, Passanten Juden – weil sie ihre Meinung sagten, weil sie Menschen beschützten, weil sie im Weg standen, und weil sie Juden waren.
Trost fand der Botschafter in den Solidaritätsbekundungen in anderen Ländern, besonders in denen aus Deutschland. Im Engagement der Zivilgesellschaft für die gemeinsamen Grundwerte Europas und in besserer Bildung und Zukunftschancen für die Jugend sieht Philippe Etienne die Möglichkeit Radikalisierung und Terror in ihrer Entstehung zu verhindern.

Maria Böhmer mit Philippe Etienne vor dem Publikum im PalatinumMaria Böhmer sagte in ihrer Rede vor voll besetztem Saal, dass die Terroranschläge in Frankreich, aber auch die Krisen in der Ukraine, in Syrien und im Irak gezeigt hätten, dass Frieden und Freiheit keine Selbstverständlichkeit seien. Es gelte die Freiheit und die Grundwerte der Demokratie zu verteidigen. Als gute Wege zu gegenseitigem Verständnis hätten sich Städtepartnerschaften, Schüler- und Studentenaustausch erwiesen, ebenso das ehrenamtliches Engagement vieler kleiner Initiativen in Deutschland.

Ernst Merkel spricht im Namen der drei Kreisvorsitzenden aus Maria Böhmers WahlkreisCDU-Kreisvorsitzender Ernst Merkel sagte in seinem Grußwort: „Die deutsch-französische Freundschaft ist das Fundament Europas. Wir alle trauern gemeinsam mit den Franzosen.“ Und weiter: „Dass sich die Muslime in Deutschland vom Terror im Namen des Islam distanzieren ist ein patriotisches Ja zu dem Land, in dem wir gemeinsam leben.“