Ladies Lunch in Frankenthal

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Herzlich begrüßten sich Julia Klöckner und Marion Schneid beim „Ladies Lunch“ im Frankenthaler Brauhaus zur Post. Die CDU Frankenthal und Julia Klöckner hatten zu der Veranstaltung eingeladen und 140 Damen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsgruppen und Generationen waren gekommen um mit der Stellvertreterin Angela Merkels im CDU-Bundesvorstand ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu essen. Viele Themen, die die CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag in ihrem Grußwort ansprach, hatte Marion Schneid als Mitglied des Ausschusses für Gleichstellung und Frauenförderung mit ihren Kolleginnen und Kollegen dort diskutiert und vorbereitet, und sie freute sich über die Resonanz in den Gesprächen mit den Gästen der Veranstaltung.

150202gruppe6484Julia Klöckner bei ihrer Rede im Brauhaus zur PostFrauen-Themen liegen bei einem Ladies Lunch auf der Hand, wie z. B. die Frauenquote in der Politik. Das Frauen Quorum hätte vielen Frauen erstmals Gelegenheit gegeben, „endlich zu zeigen, was sie können“, konstatierte die Julia Klöckner in ihrer Ansprache. In Familienpolitik, Bildung, Pflege, den klassischen Frauenthemen in der Politik, aber auch in Fragen der Sicherheit zeigten Frauen, dass sie oft eine andere Sicht auf die Dinge hätten als Männer. „Die Jungs“ sollten Frauen in Politik und Gesellschaft nicht als bedrohliche Konkurrenz, sondern als Bereicherung sehen, meinte die CDU-Landesvorsitzende humorvoll.

Die beiden anwesenden so betitelten „Jungs“ waren der Frankenthaler Bürgermeister Martin Hebich und der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag Christian Baldauf. Sie hatten Julia Klöckner vorher bei einem Rundgang durch Frankenthal begleitet und mussten sich nach Grußworten und der Vorstellung Martin Hebichs als Oberbürgermeisterkandidat von Frankenthal aus dem Brauhaus verabschieden, denn es war ja nun mal ein Ladies Lunch.

150202marion6295Späße mit den „Jungs“ sind eine Sache. Keinen Spaß versteht Julia Klöckner dagegen beim Thema Vollverschleierung muslimischer Frauen: „Offenes Visier in einer freien Gesellschaft“, verlangte die Politikerin und Gleichberechtigung für muslimische Frauen. Sie sollten frei über sich selbst bestimmen können, ebenso wie muslimische Mädchen, sie sollten ohne männliche Begleitung auf Klassenfahrt oder zum Schwimmunterricht gehen können. „Wenn einige Männer Schwierigkeiten haben, in der Öffentlichkeit das Haar oder Gesicht von Frauen anzusehen, so ist das deren Problem und nicht das Problem der Frauen.“