Rede: Marion Schneid zur “Inklusion”

Redebeitrag von Marion Schneid aus dem Landtag:

“Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

Inklusion mit Bedacht umsetzen!

Ich weiß nicht, wie oft wir schon über Inklusion diskutiert haben. Unsere Standpunkte sind gleichgeblieben. Es hat sich aber auch leider nicht viel an
der Situation geändert.

Wir haben immer gesagt, das Gelingen der Inklusion hängt entscheidend von den Voraussetzungen, den Bedingungen vor Ort und den zur Verfügung stehenden Ressourcen ab. Und dazu stehen wir als CDU!

Es kann niemals um eine Quote gehen, sondern immer nur um das Wohl des einzelnen Kindes!

Für viele Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen kann der gemeinsame Unterricht neue Perspektiven und zusätzliche Bildungserfolge ermöglichen. Aber sie brauchen dafür verstärkte Unterstützung. Sowohl in personeller als auch in sächlicher Hinsicht müssen Voraussetzungen geschaffen werden, die den Lernbedingungen an einer Förderschule entsprechen. Das heißt neben den allgemeinbildenden Lehrkräften braucht es sonderpädagogische Förderung, es braucht Differenzierungs- und Therapieräume und es braucht eigentlich auch kleinere Klassen…” Ganzer Beitrag “Rede: Marion Schneid zur “Inklusion””

Bildungspolitische Diskussionsrunde der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Marion Schneid: “Qualität der Kindergärten und Schulen steigern”

Am 24. Mai fand im Schloss Waldthausen in Mainz eine politische Diskussionsveranstaltung der Gewerkschaft für Bildung und Wissenschaft (GEW) statt. Begrüßung und Grußworte kamen von Klaus-Peter Hammer, der GEW-Vorsitzenden Marlis Tepe und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Dreyer betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit des Themas Bildung für die Landespolitik und erläuterte, dass trotz Schuldenbremse eine Finanzierung in diesem Bereich sichergestellt werden müsse. Auch müsse man den demografischen Wandel und die Integration von Zuzüglern bei der Planung berücksichtigen.

In einem Impulsreferat plädierte Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bundesvorstands, für “eine Schule für alle” und eine Optimierung der Rahmenbedingungen für Lehrer und Schulen.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion zur Bildungspolitik, diskutierten Marion Schneid von der CDU, Bettina Brück von der SPD, Helga Lerch von der FDP und Eveline Lemke von B90/Grüne über die Perspektiven der frühkindliche Bildung, Schulen, Hochschulen, Fort- und Weiterbildung und über das Land Rheinland-Pfalz als Arbeitgeber für Lehrpersonal. Ganzer Beitrag “Bildungspolitische Diskussionsrunde der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Marion Schneid: “Qualität der Kindergärten und Schulen steigern””

Rede: Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften

Ziel des Gesetzes soll sein, die Lehrkräfte zu befähigen, inklusiven Unterricht zu halten. Inklusionsrelevante Aspekte in die bestehenden Ausbildungsstrukturen zu integrieren und Fortbildungen in diesem Bereich anzubieten, das ist durchaus sinnvoll. Aber wir möchten deutlich feststellen, dass Fortbildungen eine Lehrkraft des allgemeinbildenden Bereichs niemals dazu befähigen können, die Aufgaben einer Förderschullehrkraft zu übernehmen. Inklusiver Unterricht geht nur mit Förderschullehrkräften und je nachdem, welche Unterstützung das einzelne Kind braucht, braucht man auch Integrationshelfer, Pädagogische Fachkräfte, Pflegekräfte, Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen. Ganzer Beitrag “Rede: Stärkung der inklusiven Kompetenz und der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften”

Infobrief: Ausbau der Kinderbetreuung, Neuverschuldung, Inklusion

Neben den Zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit des von rot-grün beschlossenen Kommunalwahlgesetzes haben wir im Plenum über den Ausbau der Kinderbetreuung diskutiert. Rot-Grün sieht Rheinland-Pfalz als Vorreiter: Die Kinderbetreuung sei eine Erfolgsgeschichte und die Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen und Erzieher seien sehr gut. Ziel ist eine Kinderbetreuungsquote von 45 % als „knallharter ökonomischer Faktor“ (Zitat Herr Köbler) Dem müssen wir vehement widersprechen: Die Quote wird derzeit erzielt auf dem Rücken der Kinder, der Erzieherinnen und der Kommunen. Die Finanzierung des Ausbaus der Kindertagesstätten ist weiterhin von vielen Unsicherheiten bei den Kommunen begleitet. Die Erzieherinnen und Erzieher
sind mit immer weitergehenden Aufgaben konfrontiert. Und die Kinder können aufgrund von Zeitmangel nicht optimal und individuell gefördert werden. Eine rein wirtschaftlich motivierte Quote geht zu Lasten der Qualität und wird dem eigentlichen Sinn der Kinderbetreuung nicht gerecht! Ganzer Beitrag “Infobrief: Ausbau der Kinderbetreuung, Neuverschuldung, Inklusion”