Gewalt an Schulen – Schulsozialarbeit wichtiger denn je

Anlässlich der Berichterstattung der Landeskriminalämter, dass die Anzahl der Straftaten an Schulen in einzelnen Ländern zugenommen habe, weist die CDU auf die Bedeutung der Schulsozialarbeit in allen Schulformen hin. Schulsozialarbeit hat an Ludwigshafener Schulen eine lange Tradition. Im Rahmen des CDU Forums Jugend-Gewalt-Prävention im Jahr 2010 haben deshalb die schulpolitische Sprecherin Marion Schneid und die jugendpolitische Sprecherin Wilhelma Metzler das Thema Gewaltprävention an Schulen und die Bedeutung von Schulsozialarbeit in diesem Zusammenhang in den Fokus der
Öffentlichkeit gerückt. Seit 2010 hat die Stadt Ludwigshafen ihre Schulsozialarbeit kontinuierlich ausgebaut.

„Wir wollen, dass die Schulsozialarbeit in Ludwigshafen angesichts der Berichterstattung der Landeskriminalämter die notwendige Aufmerksamkeit erhält. An welchen Schulen und in welchem Umfang Schulsozialarbeiter eingesetzt werden, hängt von vielen soziokulturellen Faktoren ab, deshalb wollen wir Schulsozialarbeit unabhängig von der Schulform dort anbieten können, wo sie notwendig ist. Wir werden uns auch weiterhin massiv dafür einsetzen“ kommentiert die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid. Ganzer Beitrag “Gewalt an Schulen – Schulsozialarbeit wichtiger denn je”

Schneid: Weiterhin hoher Unterrichtsausfall auch in Ludwigshafen

Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Marion Schneid zum Unterrichtsausfall – „Das erste Schulhalbjahr ist vorbei, aber der Unterrichtsausfall ist nach wie vor hoch und mindert somit die Chancen auf einen guten Bildungserfolg!“, erklärt Marion Schneid, CDU-Landtagsabgeordnete. „Auch wenn Ministerin Hubig von guter Unterrichtsversorgung spricht – die Realität sieht anders aus. Landesweit fallen jede Woche an allen rheinland-pfälzischen Schulen rund 15.000 Unterrichtsstunden aus. In Ludwigshafen allein sind es 585,9 Lehrerstunden pro Woche. Das entspricht 23 Lehrerstellen, die fehlen!“ erklärt Schneid. „Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Krankheiten, Klassenfahrten und Konferenzen kommt dann noch oben drauf.“

Bei den Berufsbildenden Schulen ist der strukturelle Unterrichtsausfall wie auch in den letzten Jahren noch weitaus höher. 5,1 % Ausfall bedeutet das Fehlen von 20 Lehrerinnen und Lehrern. Laut Ministerium gäbe es seit Nov. 2016 eine Entspannung durch zusätzliche Einstellungen. Danach fehlen im 2. Schulhalbjahr dennoch weitere 13 Lehrkräfte bzw. Stellen!

„Die ausfallenden Stunden fehlen unseren Kindern, um die Unterrichtsinhalte zu verstehen und einzuüben. Die Zeit für individuelle Förderung aller Kinder, vom Schwächsten bis zum Begabten, von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Beeinträchtigungen, mit und ohne Migrationshintergrund, reduziert sich erheblich.

Die Landesregierung weiß darum und versucht nun, den Unterrichtsausfall besser darzustellen, indem sie eine unsachgemäße Unterscheidung von Pflichtstunden und Differenzierungsstunden einführen will. Das ist irreführend. Gerade bei der großen Heterogenität unserer Klassen brauchen die Schulen erst recht jede vorgeschriebene Unterrichtsstunde!

Wer den Eindruck erwecken will, das ginge auch mit weniger als den vorgesehenen Stunden, der fährt die Bildung sehenden Auges vor die Wand.“, so Schneid bekräftigend.

Zukunft der kleinen Grundschulen – Marion Schneid: Schulen sind das Herz der Gemeinden

Die Landesregierung hat heute im Bildungsausschuss Leitlinien für kleine Grundschulen vorgestellt. Dazu erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid, die dem Bildungsausschuss angehört:

„Die heute vorgestellten Leitlinien sind viel zu unkonkret und zeigen keine Perspektive auf. Dabei sind dezentrale Strukturen insbesondere im Schulbereich für unsere Kleinsten unverzichtbar. Gerade sie brauchen eine ganz enge räumliche Anbindung von Schule und Wohnung. Mit den heute vorgestellten Leitlinien wird der Schwarze Peter einmal mehr den Schulträgern zugeschoben. Sie sollen vor Ort für die Landesregierung die Kohlen aus dem Feuer holen, ohne dass ihnen aber neue Handlungsoptionen an die Hand gegeben werden.“

(Eine Presseinformation der CDU-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz)

VIDEO: “Marion Schneid Informiert” – Haushaltsberatungen mit Bezug zu Ludwigshafen – u.a. Hochstraße, Klinikum, Hochschule, Infrastruktur, Kitas, Schulen

“Marion Schneid informiert” vom 05.12.2016.

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Keine Schulplätze – Marion Schneid: Wir brauchen mehr statt weniger Lehrer!

Presseerklärung von Marion Schneid:

Es ist absolut verantwortungslos, wenn das Land zu wenig Lehrer zur Verfügung stellt und somit schulpflichtige Flüchtlinge in Ludwigshafen nicht beschult werden können! Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, schnellstmöglich die nötigen Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen, so Marion Schneid, Landtagsabgeordnete CDU.

Die Schulklassen in Ludwigshafen sind randvoll. Die Klassenmesszahl ist ausgeschöpft bzw. in vielen Klassen bereits überschritten. Klassenneubildungen können nur mit weiteren Lehrerinnen und Lehrern umgesetzt werden.

„Ich habe gestern bereits im Bildungsausschuss in Mainz deutlich gefordert, diesen Zustand schnellstmöglich zu beheben!“, belegt Schneid. Ministerium und Landesregierung müssen endlich realisieren, dass in Ludwigshafen die Schülerzahlen seit Jahren gegen den Trend nicht zurückgehen, sondern konstant bleiben bzw. kontinuierlich ansteigen. Hinzu kommen die Flüchtlingskinder, die ebenfalls eine Schulpflicht haben!

Die Forderung des SPD-Stadtrats Scharff, die Schulleiter sollten flexibler agieren, ist ein billiges Ablenkungsmanöver und unanständig. Vielmehr stellt er damit der Landesregierung ein Armutszeugnis aus.

Es ist nicht nachzuvollziehen, dass man hier ein zeitnahes Deutschlernen und frühes Integrieren in das Schulleben vor Ort verzögert.

Mit dem angedachten Personalabbau der Landesregierung sollen auch weitere Lehrkräfte abgebaut werden. Dies ist im Hinblick auf den immer noch hohen Unterrichtsausfall und die Tatsache, dass ohne Vertretungslehrer der Schulbetrieb oft gar nicht aufrechtzuerhalten ist, sowie dem Umstand, dass die Feuerwehrlehrer zur kurzfristigen Abdeckung von Unterricht gar nicht eingesetzt werden können, weil sie bereits in einer Klasse fest für den Unterricht eingebunden sind blanker Hohn.

Kleine Anfragen zum Anstieg der Inklusionsquoten an den Schulen in Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz (+ Antwort)

Kleine Anfrage der Abgeordneten Marion Schneid (CDU) zum Anstieg der Inklusionsquote an den Schulen in Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz: Ganzer Beitrag “Kleine Anfragen zum Anstieg der Inklusionsquoten an den Schulen in Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz (+ Antwort)”

Bildungspolitische Diskussionsrunde der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Marion Schneid: “Qualität der Kindergärten und Schulen steigern”

Am 24. Mai fand im Schloss Waldthausen in Mainz eine politische Diskussionsveranstaltung der Gewerkschaft für Bildung und Wissenschaft (GEW) statt. Begrüßung und Grußworte kamen von Klaus-Peter Hammer, der GEW-Vorsitzenden Marlis Tepe und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Dreyer betonte in ihrer Rede die Wichtigkeit des Themas Bildung für die Landespolitik und erläuterte, dass trotz Schuldenbremse eine Finanzierung in diesem Bereich sichergestellt werden müsse. Auch müsse man den demografischen Wandel und die Integration von Zuzüglern bei der Planung berücksichtigen.

In einem Impulsreferat plädierte Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bundesvorstands, für “eine Schule für alle” und eine Optimierung der Rahmenbedingungen für Lehrer und Schulen.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion zur Bildungspolitik, diskutierten Marion Schneid von der CDU, Bettina Brück von der SPD, Helga Lerch von der FDP und Eveline Lemke von B90/Grüne über die Perspektiven der frühkindliche Bildung, Schulen, Hochschulen, Fort- und Weiterbildung und über das Land Rheinland-Pfalz als Arbeitgeber für Lehrpersonal. Ganzer Beitrag “Bildungspolitische Diskussionsrunde der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Marion Schneid: “Qualität der Kindergärten und Schulen steigern””