Rede von Marion Schneid zum Antrag “Investitionen in die Musik – Musik und Kultur in Rheinland-Pfalz stärken”

Zum CDU-Antrag “Investitionen in die Musik – Musik und Kultur in Rheinland-Pfalz stärken” hielt Marion Schneid im Namen der CDU-Landtagsfraktion eine Rede im Plenum des Landtages.

Sehr geehrter Herr Präsident,
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste!

Eigentlich ist es jedem klar, dass Musik für uns Menschen unglaublich wichtig ist. Ob wir Musik hören oder selbst singen und musizieren – ob alleine oder im Chor und Orchester – ob Klassik, geistliche Musik, Pop, Rock, Jazz, etc. Allem gleich ist, dass Musik uns berührt, uns gut tut. Musik spricht die Sinne an.

Nachweislich unterstützt eine musikalische Bildung gerade bei Kindern die ganzheitliche Entwicklung und fördert soziale Kompetenzen. Auch Inklusion und Integration klappen in der Musik wirklich gut. Musik verbindet und schafft Identifikation mit der Region und mit der Heimat! Jeder weiß das, und trotzdem muss man es immer wieder im Hinblick auf die finanzielle Unterstützung von Musikvereinen, Musikschulen und Chorvereinen deutlich machen!
Jedem ist das klar, aber wenn es um finanzielle Unterstützung geht, wird genau das oft in den Hintergrund verschoben.

Die Musik ist nach dem Sport die zweitgrößte organisierte Bürgerbewegung in Rhein-land-Pfalz.

In 2017 musizierten in 798 Musikvereinigungen 30.574 Aktive, davon 47% Jugendliche unter 27 Jahren. In den 42 kommunalen Musikschulen des Landes werden über 43.000 Schülerinnen und Schüler von über 1.700 Musikpädagogen unterrichtet. Hier kommen noch zahlreiche Angebote privater Musikschulen dazu. Mehr als 100.000 Menschen aller Generationen singen in über 1.600 Chören in rund 1.200 Vereinen.

Diese Zahlen machen eindrucksvoll deutlich, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich in die Musikkultur einbringen, ganz davon abgesehen, dass kaum zu eruieren ist, wie viele Stunden Ehrenamt hier erbracht werden. Unverzichtbare Grundlage für die Arbeit von Vereinen und Verbänden ist das ehren-
amtliche Engagement. Mehr als 500.000 Menschen engagieren sich in irgendeiner Weise in Vereinen und Verbänden im Musikbereich.

Wir bringen diesem großen Engagement hohe Wertschätzung entgegen. Ausdrücklich möchte ich unseren Dank an die Musikvereine und Verbände für die hervorragende Arbeit aussprechen, aber auch an die vielen Menschen, die ehrenamtlich mit Herzblut anpacken, planen, organisieren, auf- und abbauen, üben, und vieles mehr bewerkstelligen!

Aber dieser Dank und diese Anerkennung müssen auch durch finanzielle Unterstützung untermauert werden! […]

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Statement von Marion Schneid zur Reduzierung der Bürokratie im Bereich der Kultur

Zur seit 1.1.2018 gültigen, neuen Kulturförderrichtlinie zur Reduzierung der Bürokratie im Bereich der Kultur, hielt Marion Schneid im Landtag folgende Rede:

“Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst möchte ich nochmal darstellen, dass das Procedere um die neue Richtlinie, gnädig
ausgedrückt, hätte besser gestaltet sein können:
Seit Jahren sprechen wir mit den Kulturverbänden. Das tun logischerweise alle Parteien und natürlich
auch das Ministerium. Im Novemberplenum kam dann ein Antrag der regierungsführenden
Fraktionen mit dem Titel „Kultur fördern – Fördern vereinfachen – Ehrenamt stärken durch den
Erlass einer neuen allgemeinen Kulturförderrichtlinie“. Zu diesem Zeitpunkt lag uns als CDU die neue
Richtlinie noch nicht einmal vor! Das ist typisch und problematisch. Wir stimmen nicht einer
Richtlinie zu, die wir vorher nicht durcharbeiten konnten…” Ganzer Beitrag “Statement von Marion Schneid zur Reduzierung der Bürokratie im Bereich der Kultur”

Rede von Marion Schneid zu „Kultur fördern – Fördern vereinbaren – Ehrenamt stärken durch den Erlass einer neuen allgemeinen Kulturförderrichtlinie“

Sehr geehrter Herr Präsident,
liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

Kultur fördern – das sollte unser aller Ziel sein.
Musik, Kunst, Literatur sind Ausdruck der Werte und des Selbstverständnisses einer Gesellschaft. Kultur und kulturelle Angebote sind für die Menschen extrem wichtig, ja essentiell.

Die Möglichkeit, Kulturangebote anzunehmen oder sich selbst aktiv einbringen zu können, muss sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich aus unserer Sicht dauerhaft gegeben sein und entsprechend unterstützt werden. Ganzer Beitrag “Rede von Marion Schneid zu „Kultur fördern – Fördern vereinbaren – Ehrenamt stärken durch den Erlass einer neuen allgemeinen Kulturförderrichtlinie“”

Rede von Marion Schneid zu „Konsequenzen aus dem IQB-Bildungstrend 2016: Sachunterricht durch Heimatkunde ersetzen“

Sehr geehrter Herr Präsident,
liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

Konsequenzen aus dem IQB-Bildungstrend 2016: Sachunterricht durch Heimatkunde ersetzen – das ist eine ziemlich abstruse Herleitung.
Sie schreiben im ersten Absatz auf Seite 2 zu Recht, dass der Sachkundeunterricht bei der IQB-Studie keiner Prüfung unterzogen wurde. Die schlechten Ergebnisse in Deutsch und Mathematik auch auf den Sachkundeunterricht auszudehnen und damit zu begründen, dass der Sachkundeunterricht durch Heimatkundeunterricht ersetzt werden muss, ist keine seriöse Ableitung.

Ja, der IQB-Bildungstrend 2016 zeigt unzufriedenstellende Ergebnisse in Deutsch und Mathematik. An diesen muss dringend gearbeitet werden. Das muss, wie auch im letzten Plenum schon festgestellt, genau analysiert werden und angegangen werden. Es geht da um Rahmenbedingungen, um Lehrer, um Ressoursen!
Und ja, das Erlernen und Beherrschen der Kulturtechniken ist wichtigste Aufgabe der Grundschule. Unsere Kinder müssen in der Grundschule das Lesen, Schreiben und Rechnen erlernen, und zwar so gut erlernen, dass sie mit einer hervorragenden Grundlage in die weiterführenden Schulen wechseln können.
Das ist extrem wichtig für den späteren Lebensweg! Ganzer Beitrag “Rede von Marion Schneid zu „Konsequenzen aus dem IQB-Bildungstrend 2016: Sachunterricht durch Heimatkunde ersetzen“”

Rede: Marion Schneid zur “Hochstraße Nord”

Rede von Marion Schneid im Plenum des Landtages:

“Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

Am Dienstag kam die Ludwigshafener Stadtspitze unter Führung von Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse aus Berlin von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zurück – mit einer verbindlichen Förderzusage in Höhe von 60%.
Es geht um unsere Hochstraße Nord, um den Abriss und den Bau einer ebenerdigen Stadtstraße. Es geht um ein Mammut-Projekt, ein Verkehrsprojekt kommunal mit überregionaler Bedeutung mitten in der Metropolregion Rhein-Neckar. Und es geht um Ludwigshafen, eine Stadt mit großen Herausforderungen und hohen finanziellen Defiziten.

Umso größer ist die Freude bei allen Beteiligten. Es haben sich viele dafür eingesetzt: die Bundestagsabgeordneten aus Ludwigshafen – die Staatsministerin Frau Prof. Dr. Maria Böhmer hat federführend schon zu Zeiten von Bundesverkehrsminister Ramsauer die Finanzierung der Hochstraße Nord immer wieder zum Thema gemacht. Die Stadtspitze aus Ludwigshafen, insbesondere natürlich unsere Oberbürgermeisterin Frau Dr. Eva Lohse, ist nicht müde geworden, für das riesige Verkehrsprojekt zu werben und auf die schwierige finanzielle Situation von Ludwigshafen hinzuweisen.

Dass der CSU-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt jetzt die verbindliche Zusage gibt, auch noch in der Höhe, ist ein riesiger Erfolg und zeigt, dass der Bund die rheinland-pfälzischen Kommunen unterstützt.

Nach dieser wichtigen Zusage vom Bund müssen wir jetzt natürlich auf die Beteiligung des Landes schauen. Herr Minister Wissing, Sie haben spontan reagiert und ebenfalls eine Förderzusage gegeben. 25 %, also 64,25 Mio.
sollen es sein, wie Sie bekannt gegeben haben. Das ist erfreulich, aber aus unserer Sicht natürlich nicht ausreichend.

Sie haben es jetzt in der Hand, den Förderbetrag anzuheben…” Ganzer Beitrag “Rede: Marion Schneid zur “Hochstraße Nord””

Rede: Marion Schneid zur “Inklusion”

Redebeitrag von Marion Schneid aus dem Landtag:

“Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

Inklusion mit Bedacht umsetzen!

Ich weiß nicht, wie oft wir schon über Inklusion diskutiert haben. Unsere Standpunkte sind gleichgeblieben. Es hat sich aber auch leider nicht viel an
der Situation geändert.

Wir haben immer gesagt, das Gelingen der Inklusion hängt entscheidend von den Voraussetzungen, den Bedingungen vor Ort und den zur Verfügung stehenden Ressourcen ab. Und dazu stehen wir als CDU!

Es kann niemals um eine Quote gehen, sondern immer nur um das Wohl des einzelnen Kindes!

Für viele Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen kann der gemeinsame Unterricht neue Perspektiven und zusätzliche Bildungserfolge ermöglichen. Aber sie brauchen dafür verstärkte Unterstützung. Sowohl in personeller als auch in sächlicher Hinsicht müssen Voraussetzungen geschaffen werden, die den Lernbedingungen an einer Förderschule entsprechen. Das heißt neben den allgemeinbildenden Lehrkräften braucht es sonderpädagogische Förderung, es braucht Differenzierungs- und Therapieräume und es braucht eigentlich auch kleinere Klassen…” Ganzer Beitrag “Rede: Marion Schneid zur “Inklusion””

Rede: Marion Schneid zur “Gesellschaftslehre an Schulen”

Rede von Marion Schneid im Plenum des Landtages:

“Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

Es ist eine alte und immer wichtiger werdende Forderung der CDU-Fraktion, am Fachlehrerprinzip festzuhalten! Seit 1999, als das Fach Gesellschaftslehre eingeführt wurde, dies rückgängig zu machen und die 3 Einzelfächer Geschichte, Erdkunde und Sozialkunde auch wieder eeinzeln zu unterrichten! Auch bei dem vor einigen Jahren eingeführten Fach Nawi ist schwer zu gewährleisten, dass alle Lerninhalte der verschiedenen naturwissenschaftlichen Fächer angemessen unterrichtet werden können. Es zeichnet sich ab, dass Schulabgänger ein sehr unterschiedlich fachspezifisches Wissen haben, ja zum Teil wirkliche Wissenslücken haben. Deshalb fordern wir die Abkehr vom Zusammenfassen verschiedener Fächer und die Rückkehr zum fachspezifischen Unterricht.

Fächer wie Gesellschaftslehre und Nawi begünstigen den fachfremden Unterricht. Das ist aus unserer Sicht problematisch! So hat doch jede Lehrkraft schon im Studium ihre Schwerpunkte. Das Wissen in anderen Fächern kann nie so groß sein wie im studierten Fach und auch die Empathie für verschiedene Fächer ist sicherlich unterschiedlich. Entsprechend vielleicht auch die Motivation und der zusätzliche Aufwand für den Lehrer.
Die Lehrkräfte geben ihr Bestes, in fremden Fächern zu unterrichten. Dennoch bleibt die unterschiedliche Priorisierung und die Tatsache, dass es nicht ihr ausgewähltes Spezialfach ist…” Ganzer Beitrag “Rede: Marion Schneid zur “Gesellschaftslehre an Schulen””

Rede: Ganztagsschule familienfreundlich – Für mehr Freiheit und Qualität für Schüler und Eltern

Rede von Marion Schneid im Plenum des Landtages am 27.5.2017.

Sehr geehrter Herr Präsident,
liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

eine familiengerechte Gestaltung der Ganztagsschule – was stellen wir uns darunter vor? Wir möchten ein flexibles Angebot im Ganztagsbereich, d.h. wir
möchten die Möglichkeit einer tageweisen oder zeitlich begrenzten Ganztagsförderung! Unser Antrag bezieht sich hierbei auf Ganztagsschulen in Angebotsform mit nicht rhythmisiertem Schulalltag.

Familien sind unterschiedlich: Es gibt nach wie vor die klassische Familie, in der der Mann arbeiten geht und die Frau zu Hause ist. Mittlerweile sind aber auch oft beide Eltern berufstätig, zum Teil in Teilzeit, zum Teil in Vollzeit. Besonders Alleinerziehende müssen einen Spagat zwischen Beruf und dem Alltag mit Kind hinkriegen.
Während Vorschulkinder in Kitas, Krippen und bei Tagesmüttern ganztägig betreut werden können, gibt es mit dem Eintritt in die Grundschule meist Betreuungsprobleme. Ganzer Beitrag “Rede: Ganztagsschule familienfreundlich – Für mehr Freiheit und Qualität für Schüler und Eltern”

Rede zum Antrag (Entschließung) „Sicherheit und Zuversicht – Kulturangebot erhalten – musikalische und künstlerische Förderung sichern“ im Plenum am 23.3.2017

Sehr geehrter Herr Präsident,
liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

Kultur und kulturelle Angebote sind für die Menschen wichtig und essentiell. Musik, Kunst, Literatur sind Ausdruck der Werte und des Selbstverständnisses einer Gesellschaft.

Über Denkmäler, Burgen, Altertümer, durch Museen, Galerien und Bibliotheken erschließt sich die Geschichte des Landes.
Orchester, Theater, Chor, Film oder Bilder und Skulpturen, das alles gibt den Menschen Raum zur Entfaltung und einen Ausgleich zum Alltag. Gerade für Kinder und Jugendliche hat die Kultur einen hohen Bildungsaspekt. Kulturelle Bildung fördert die ganzheitliche Entwicklung, regt die Phantasie an und stärkt das Selbstwertgefühl und die Sozialkompetenz.
Die Möglichkeit, Kulturangebote annehmen oder sich selbst aktiv einbringen zu können, muss sowohl im städtischen als auch im ländlichen Bereich gegeben sein und entsprechend unterstützt werden.
Kultureinrichtungen in einer Gemeinde oder Stadt sind längst nicht mehr nur weiche Standortfaktoren. Sie sind vielmehr wichtiger Anreiz für Unternehmen und Familien, sie haben großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung einer Region und nicht zuletzt stehen hinter dem Kulturbereich viele Arbeitsplätze.
RLP muss die Grundlage schaffen, dass das vielseitige, tolle Angebot auch flächendeckend in den verschiedensten Facetten erhalten bleibt und jeder am kulturellen Leben teilnehmen kann; insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen müssen entsprechende Angebote unterstützt werden, damit früh eine Auseinandersetzung mit Kultur stattfinden und eine Beziehung zu Musik, Literatur und Kunst aufgebaut werden kann. Ganzer Beitrag “Rede zum Antrag (Entschließung) „Sicherheit und Zuversicht – Kulturangebot erhalten – musikalische und künstlerische Förderung sichern“ im Plenum am 23.3.2017”

Rede zum Antrag (Entschließung) „Sicherheit und Zuversicht – Bildung braucht Qualität“ im Plenum am 24.3.2017

Sehr geehrter Herr Präsident,
liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste,

gerne gehe ich jetzt noch auf den Bereich der Berufsbildenden Schulen ein, was natürlich gekoppelt ist an die Berufs- und Studienorientierung bzw. an die Fachkräftesicherung, die ja politische Schwerpunkte darstellen.
Die Berufsbildenden Schulen bieten mit ihren dualen Ausbildungsgängen und Vollzeitbildungsgängen ein großes Spektrum an beruflicher Bildung. Die Stärkung der dualen Berufsausbildung ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Fachkräftesicherung, die ja auch von den Kammern gefordert ist, sie darf allerdings nicht auf Kosten der Vollzeitbildungsgänge gehen, die trotz steigender Anzahl an Ausbildungsplätzen weiterhin notwendig sind. – Wir haben eben gerade im sozialen Bereich wichtige schulische Vollzeitangebote, – wir haben Schüler und Schülerinnen, die nach wie vor nicht die gewünschte Ausbildung finden und – wir haben auch Schülerinnen und Schüler, denen für ihre Entwicklung und Ausbildungsfähigkeit ein bis zwei Berufsfachschuljahre gut tun. Ganzer Beitrag “Rede zum Antrag (Entschließung) „Sicherheit und Zuversicht – Bildung braucht Qualität“ im Plenum am 24.3.2017”